Black Forest Ultra Bike Marathon - Short Track

Wie bereits in den letzten beiden Jahren habe ich auch heute wieder die kürzeste Strecke des Black Forest Ultra Bike Marathons, die Short-Track-Strecke über 43 km und 900 hm, in Angriff genommen.

Bei eher kühlen 13° C habe ich zuerst einmal meine Startnummer im Sportstadion von Kirchzarten  abgeholt und mich und mein Bike "race-ready" gemacht. Anschliessend begab ich mich kurz von 10:00 Uhr zum Bahnhof Kirchzarten, wo die Bikes auf Lastwagen und die Fahrer in den Zug nach Hinterzarten verfrachtet werden. Heute war jedoch der Zug schon übervoll, so dass ein paar wenige Fahrer mit einem Bus nach Hinterzarten fahren durften. War ja eigentlich auch logisch bei insgesamt über 5000 Startern an diesem wunderschönen Rennen durch den Südschwarzwald. In Hinterzarten angekommen fuhr ich mich noch ca. eine halbe Stunde warm bevor ich mich dann in meinen Startblock begab und um 11:43 Uhr die 43 km und 900 hm unter die Räder meines Bikes nahm. Durch den Regan am Vortag und den leichten Nieselregen der heute fiel, war der Untergrund der Strecke etwas aufgeweicht und die zahlreichen Wurzelpartien leicht glitschig. Man musste also "den Gring binang" haben. Von Hinterzarten gings nach Titisee, um den See herum in den ersten leichten Anstieg nach Bärental, wo kurz danach der zweite, etwas steilere und auch längere Anstieg zum Raimartihof bevorstand. Ich konnte vor allem in den Anstiegen mein Tempo fahren und bekundete nie Mühe. Nach der Verpflegung auf dem Rinken folgte eine steile Abfahrt, bevor dann das Piece de Résistance, der steile Anstieg in Richtung Stcollenbach auf dem Programm stand. Auch diesen Anstieg konnte ich ohne Mühe hinter mich bringen, So gut, dass ich sogar die Verpflegung auf Stollenbach "sausen" liess und mich sogleich in den letzten, kurzen, aber bis 20% steilen Anstieg machte, bevor es dann die letzten 12 Km nur noch "nitzi" ging. Ich hatte sogar noch genügend Kräfte, um mich auf dem flachen Abschnitt vor dem Sportstadion Kirchzarten und im Stadion selbst mit einem Mitkonkurrenten im Sprint zu duellieren. Ich gab ihm aber den Vorrang, man kann ja nicht so sein, schliesslich habe ich auch von seinem Windschatten profitiert. Schlussendlich war ich bei kühlem Wetter und nicht wirklich optimalem Untergrund mehr als drei Minuten schneller als im letzten Jahr. Ich bin zufrieden...

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