Rückblick auf 2012

Es ist schon wieder an der Zeit einen kurzen Blick auf das vergangene Jahr zu richten. Wie ich in den Blogs Anfangs 2012 geschrieben habe, fing dieses für mich nicht gerade toll an, musste ich mich doch Mitte Januar einer Steissbein-Operation unterziehen, die mich dann für fast acht Wochen daran hinderte, einer sportlichen Betätigung nachzugehen. Ans Sitzen auf einem Bike-Sattel war gar nicht zu denken.

So fing für mich die offizielle Bike-Saison halt erst Anfangs März an. Ist ja aber auch kein Weltuntergang. Ich war aber während dieser bikelosen Zeit nicht ganz untätig und habe meinen Lightrider, wie versprochen :-), etwas "gepimpt". Habe die Shimano-Teile in die ewigen Jagdgründe geschickt und setze nun voll auf SRAM. Einzig die XTR-Pedale habe ich noch am Bike belassen, da ich mich noch für kein anderes Modell von Ritchey oder Eggbeater entscheiden konnte; vielleicht in diesem Jahr... Ich habe zudem den Wechsel von der Dreifach- zur Zweifachschaltung vollzogen und bin hell begeistert von der Performance der kompletten X0-Schaltung mit XX-Kassette. Mit den auswechselbaren, verschieden grossen Kettenblatt-Kombinationen kann ich die Übersetzung an das jeweilige Gelände, Rennen oder die Tour anpassen.

Ich bin sicher, auch in diesem Jahr das eine oder andere Teilchen zu finden, das noch gewechselt werden könnte, deren gibt's ja an einem Bike glücklicherweise sooooooooooooooooo viele. Es schwirren mir da jetzt schon ein paar Ideen im Kopf rum. Aber eines werde ich wohl auch im 2013 nicht tun - auf ein 29er-Bike umsatteln! Vorteile hin oder her, ich fühle mich auf meinem Lightrider wohl und deshalt wird's einfach immer nur eine Optimierung dieses 26"-Bergvelos geben; und 650B kann mir auch gestohlen bleiben.

 

Durch die Trainingspause nach der Operation habe ich mein Jahresziel von 4000 km knapp verpasst.

 

 

Kilometer:                                      3936 km

Höhenmeter (nur bergauf!!):      50'578 hm

Zeit im Sattel:                             183:45 Std.

 

Ich habe viele schöne Momente auf dem Bike erlebt, hatte aber auch das eine oder ander Mal gedacht: "Warum machst Du das?" und dann gesagt: "Nie mehr!", kurz gefolgt von einem: "aber nächstes Jahr greife ich dann voll an und.....". Nun, das ist wohl die masochistische Veranlagung von Marathon-Bikern. :-)

Den schönsten Moment im vergangennen Jahr erlebte ich jedoch am 16. November 2012, um 12:42 Uhr, als ich zum zweiten Mal Papi eines kleinen Mädchens wurde. Dieser Moment ist mit keinem noch so schönen Moment auf dem Bike zu vergleichen, das ist einfach einmalig, wenn so ein kleiner Erdenbürger das Licht der Welt erblickt. Ich bin jetzt sozusagen alleinerziehender Mann von insgesamt drei Frauen...

 

Ich bin nun bereits in der Vorbereitung der nächsten Saison und werde es diesmal mit etwas mehr Grundlagentraining und ab ca. April mit mehr Höhenmetern angehen, damit ich dann für den abermaligen Saisonhöhepunkt Mitte August, der Eiger Bike Challenge in Grindelwald, wieder "zwäg" bin und ich mein Ziel, dieses Rennen endlich mal unter fünf Stunden zu absolvieren, erreichen kann.

Ein anderes Ziel, welches ich nun im 2013 angehen will und muss, wurde mir beim gestrigen Gang auf die Waage knallhart vor Augen geführt. Hoppla, dass meine Knochen sooooo schwer sind, hätte ich nun wirklich nicht gedacht :-) Nein, jetzt mal ehrlich, warum müssen Waagen immer so direkt und gemein sein, die könnten doch wirklich mal ein bisschen gefühlvoller und diplomatischer mit einem umgehen. Tja, 10 - 12 kg werden wohl weg müssen, aber mit ein bisschen Disziplin und Wille ist das sicherlich machbar - und McDonalds und Coca-Cola verdienen eh schon genug, da muss ich nicht auch noch etwas beisteuern...

Mir bleibt nun nichts anderes mehr zu sagen, dass ich mich auf das kommende Jahr freue und euch allen ebenfalls ein erfolgreiches, gesundes Jahr wünsche.

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